Kopfschmerzen bei Kindern

Kopfschmerzen bei Kindern – Wenn der Kopf der Kleinen wehtut, sollte man als Elternteil schnell handeln. Denn Kindern beizubringen, dass der Schmerz mit höchster Wahrscheinlichkeit schnell wieder weggeht, hilft oft wenig. Und auch fühlen sich die Schmerzen in Kinderköpfen anders an als es bei Erwachsenen der Fall ist.

Kopfschmerzen bei Kindern Ursachen

Ursachen dafür, dass auch immer mehr jüngere Menschen von verschiedenartigen Schmerzen im Kopf betroffen sind, gibt es zuhauf: Die Schule verlangt Kindern einiges ab, sie stehen unter Leistungs- und Lerndruck. Auch wollen sie mit der Konkurrenz mithalten beziehungsweise das Feld anführen. Als das leitet über zu einer Überlastung, was sich dann körperlich auswirkt. Auch die mangelnde Bewegung von Kindern spielt in Bezug auf Kopfschmerzen eine große Rolle. Kommt es zu Verspannungen im Nackenbereich, spielt der Kopf sehr schnell verrückt.

Kopfschmerzen bei Kindern vorbeugen

Vorbeugen kann man durch ausreichend Bewegung und regelmäßige Sporteinheiten. Durch das viele Sitzen vor dem Computer, sei es beruflich oder in der Freizeit der Kinder, unterstützt das Auftreten von Kopfschmerzen. Auch sollte man als Erwachsener darauf achten, dass der Nachwuchs auch ausreichend isst und trinkt. Wenn möglich, sollte es kleine Mahlzeiten mehrmals täglich geben statt einer großen. Denn dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel konstant. Zudem muss ein Kind ausreichend Schlaf bekommen. Auch wenn die schulischen Anforderungen immer höher werden, sollte der Aspekt des Ausruhens weiterhin im Bewusstsein bleiben. Denn ein zu wenig an Schlaf, unregelmäßige Schlafenszeiten oder auch zu viel Schlaf infolge von langen Wachphasen begünstigen den Kopfschmerz. Zudem muss Streit in der Familie von den Kleinen bestmöglich ferngehalten werden. Denn dadurch macht es sich Gedanken und fühlt sich schnell überfordert. Auch Freizeitstress darf im Leben des Kindes keine Rolle spielen.

So müssen Eltern eine gesunde Mischung aus Schule und Hobbys treffen. Auch ein freier Nachmittag in der Woche sollte mindestens festgelegt werden, für den das Kind dann eine für sich passende Zeiteinteilung selbst stellen darf. Außerdem sollten die Eltern signalisieren, dass man mit Problemen und Sorgen auf sie zukommen kann. Denn dies erleichtert eine Kinderseele ungemein und hilft, Kopfschmerzen, die gelegentlich auftreten, zu unterbinden. Wenn das Kind allerdings unter dauerhaften, schwerwiegenden Kopfwehschüben leidet, sollte ein Arzt konsultiert werden. Dieser kann abklären, ob es sich um Migräne handelt, die medikamentös behandelt wird oder ob es möglicherweise sogar eine organische oder körperliche Ursache dafür gibt.